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Wie das Coronavirus den Arbeitsmarkt verändert hat

Mag. Matthias Schulmeister Geschäftsführer 17. Dezember 2020

Seit mehreren Monaten ist das Coronavirus ein ständiger Begleiter unseres Lebens. Abstand halten. Masken tragen. Lockdown. Noch vor einem Jahr war dies für uns alle unvorstellbar, mittlerweile ist es Gewohnheit.

Auch die Situation am Arbeitsmarkt hat sich durch das Virus stark verändert. Vor dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 herrschte eine Verknappung von Arbeitskräften auf allen Ebenen. Das bedeutet: Auf viele freien Stelle kamen nur wenige potenzielle Arbeitskräfte. Nun haben wir es mit steigenden Arbeitslosenzahlen und zunehmender Unsicherheit in bestehenden Arbeitsverhältnissen zu tun.

ABER: Die Situation im Fachbereich Finanzen/Controlling/Rechnungswesen zeigt ein ganz anderes Bild

Im Gegensatz zu vielen anderen Berufsgruppen ist die Nachfrage von qualifizierten Fachkräften im Bereich Controlling/Finanzen/Rechnungswesen auch während „Corona“ nicht eingebrochen, sondern sie blieb stabil – und das auf hohem Niveau. Nach wie vor gibt es tolle Jobangebote auf allen Ebenen: vom Einsteiger- bis hin zu hoch qualifizierten Führungs- und Expertenjobs. Branchen, wie Dienstleistungsunternehmen – dazu zählen Steuer- und Unternehmensberater – Finanzdienstleister, Energieversorger, der Lebensmittelsektor, das Bauwesen, IT-Unternehmen, etc. erfreuen sich als Arbeitgeber zunehmender Beliebtheit.

Chancen trotz Krise

Gerade in Krisenzeiten ist ein stabiles, stringentes und verlässliches Zahlenwerk im Rechnungswesen, Kostenrechnung und Controlling von enormer Bedeutung für die Unternehmenssteuerung. Das hat zur Folge, dass die Relevanz von Controlling, Finanzen und Rechnungswesen ansteigt. Viele Unternehmen haben erkannt, dass sie sich in diesem Bereich qualitativ und personell verstärken müssen – außerdem sind die Ansprüche an die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen. Auch die zunehmende Digitalisierung der Arbeitsplätze hat wesentlichen Einfluss auf die derzeitige Arbeitssituation, denn durch die nicht mehr ständige physische Präsenz am Arbeitsplatz hat sich die Wahlmöglichkeit – sowohl für Unternehmen als auch Kandidatinnen und Kandidaten – vergrößert. Dies bedeutet aber auch, dass die Affinität zu Digitalisierung, IT-Tools sowie Prozessoptimierung noch bedeutender ist als früher. Und auch die Nutzung von digitalen Netzwerken wird immer wichtiger.

Sie benötigen noch weitere Informationen? Ob Sie nun die besten Mitarbeiter oder die spannendsten Jobmöglichkeiten suchen – wir sind gerne für Sie da.

Mag. Matthias Schulmeister Geschäftsführer