Artikel von Doris Eichlberger

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LinkedIn Tipps: Wie du dein LinkedIn Profil für Recruiter:innen optimierst

Alle deine Freund:innen und Bekannten erhalten auf LinkedIn immer wieder Nachrichten von Recruiter:innen und spannende Job-Angebote? Du gehst dabei aber bisher leer aus und würdest wirklich gerne wissen, woran das liegt? LinkedIn-Profil ist nicht gleich LinkedIn-Profil. Oft entscheiden Nuancen, ob du für eine:n Recruiter:in interessant bist oder ob er oder sie dich links liegen lässt und den oder die nächste Kandidat:in auf dem Social Media Netzwerk kontaktiert. In unserem Artikel zeigen wir dir, worauf du bei dem Business-Netzwerk achten solltest, wie Recruiter:innen passende Kandidat:innen auf LinkedIn suchen und finden und warum es so wichtig für deine Karriere ist. Außerdem geben dir die fünf LinkedIn-Tipps an die Hand, wie du dein LinkedIn-Profil so optimierst, dass jede Menge Nachrichten und Job-Angebote in deine Inbox flattern.

INHALT

Kurzantwort: Wie wirst du auf LinkedIn für Recruiter:innen attraktiv?

So optimierst du dein LinkedIn Profil für die Job-Suche

Damit dich Recruiter:innen auf LinkedIn finden, sollte dein Business Profil vollständig und professionell gestaltet sein. Dazu gehören ein klares Profilbild, eine prägnante Headline, eine aussagekräftige Beschreibung deiner Fähigkeiten sowie relevante Berufserfahrungen.

Außerdem hilft es, regelmäßig aktiv zu sein, dein Netzwerk auszubauen und deine Skills sichtbar zu machen. Unsere Schulmeister Recruiting-Expert:innen zeigen dir hier Schritt für Schritt wie du dein LinkedIn Profil für Recruiter:innen passend befüllst, damit du in nächster Zeit mehr spannende Job-Angebote in deiner Inbox im größten Business-Netzwerk wiederfindest.

Welche Bedeutung hat LinkedIn?

LinkedIn ist ein soziales Netzwerk, auf dem sich Fachkräfte, Bewerber:innen, Studierende, Headhunter:innen und Recruiter:innen tummeln. Kurz zusammengefasst: Das „Business-Facebook“, das zum Software-Riesen Microsoft zählt, ist genau der richtige Ort, um sich als Berufsanwärter:in attraktiv gegenüber anderen zu positionieren.

Welche Bedeutung LinkedIn dabei hat, vermitteln die steigenden Nutzerzahlen. Waren in der DACH-Region, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz, im Jahr 2009 erst eine Million Nutzer:innen aktiv, sind es Mitte 2022 bereits 18 Millionen. Allein in Österreich sind die Userzahlen in den letzten rund zweieinhalb Jahren um ein Drittel von 1,4 auf 1,86 Millionen gestiegen.

Die absoluten Nutzerzahlen entsprechen etwa denen, die der größte Konkurrent XING ebenfalls aufweisen kann. Doch die Entwicklung der Registrierungen und täglichen User:innen zeigt: LinkedIn befindet sich international in der Pole Position – und sollte daher deine volle Aufmerksamkeit bekommen, wenn es darum geht, für Recruiter:innen attraktiv zu werden.

5 Tipps, wie du dein LinkedIn-Profil für Recruiter:innen optimierst

Wie Recruiter:innen Kandidat:innen auf LinkedIn finden

Jede Minute werden auf LinkedIn weltweit sechs Personen eingestellt. Diese Zahl veröffentlicht das Netzwerk selbst. Zeit also, dass du dich damit beschäftigst, wie auch du künftig Teil dieser Statistik wirst.

Doch worauf legen Recruiter:innen bei der Suche nach geeigneten Kandidat:Innen und Profilen auf LinkedIn Wert? An welchen Stellschrauben kannst du drehen, welche Tricks und Kniffe gibt es, damit du in Zukunft besser von Headhunter:innen und Recruitern gefunden wirst? Wir von Schulmeister Consulting haben dir fünf konkrete LinkedIn-Tipps zusammengestellt, mit denen du dein LinkedIn-Profil auf ein neues Level heben kannst. Denn: Je besser und aussagekräftiger dein Profil, desto eher wirst du angesprochen. Zunächst einmal, müssen wir verstehen, wie Recruiter:innen bei Ihrer Suche vorgehen.

Wie finden Recruiter:innen eigentlich die passenden Kandidat:innen auf LinkedIn?

Recruiter:innen und Headhunter nutzen die Socialmedia Plattform LinkedIn aktiv, um nach geeigneten Kandidat:innen und den besten Talents zu suchen. Das nennt man auch active sourcing. Dabei achten sie bei den Social Media-Auftritten besonders auf:

  • vollständige Profile
  • relevante Skills
  • klare Berufserfahrung
  • Aktivität im Netzwerk
  • ein professionelles Auftreten

Je besser dein LinkedIn-Profil diese Kriterien erfüllt, desto größer ist die Chance, von Recruiter:innen bzw. Headhuntern kontaktiert zu werden, und so vielleicht seinem Traumjob einen Schritt näher gekommen zu sein.

Tipp 1. Bringe dein LinkedIn-Profil auf Vordermann

Hast du dein Profil schon einmal einer Generalüberholung unterzogen? Ist dein LinkedIn Profil noch aktuell? LinkedIn bietet jede Menge Möglichkeiten, sich attraktiv für potentielle Arbeitgeber zu präsentieren. Die Plattform selbst gibt sogar Tipps, die du befolgen kannst. Um dein LinkedIn-Profil möglichst aussagekräftig präsentieren zu können, kannst du folgende Dinge tun:

  • Status: LinkedIn ermöglicht dir die Kennzeichnung „open to work“ für dein Profil. Damit signalisierst du transparent und deutlich, dass du offen für Angebote von Recruiter:innen bist.
  • Profilbild: Verwende ein professionelles Porträtbild von dir. Ein schneller Schnappschuss oder ein Bild, das dich bei Feiern zeigt, ist nicht angemessen.
  • Slogan: Du hast die Möglichkeit, dich mit einem kurzen Slogan zu beschreiben. Nutze diese Möglichkeit und gib an, was deine Stärken sind und was genau du suchst. 
  • Vanity URL: Dein Profil hat eine kryptische URL mit einer uniquen Zahlen und Buchstabenkombination, nachdem du dich auf LinkedIn registrierst. Ändere diese über die Einstellungen deines Profils: So wird beispielsweise aus www.linkedin.com/in/doris-eichlberger-68a9a199/ eine deutlich einfacher zu lesende Zeile wie https://www.linkedin.com/in/doris-eichlberger/.
  • Info / Beschreibung: Scrollt ein:e Recruiter:in über dein Profil, stolpert er oder sie über deine Info, und kurze Beschreibung. Nutze diese Möglichkeit, eine Zusammenfassung deiner Skills zu bieten! Wer bist du? Wieso suchst du einen Job? Wo liegen deine Stärken? Was erwartest du? Im Vergleich zum Slogan kannst du hier ein bisschen mehr ins Detail gehen.

Denke immer daran: Dein Profilbild uaf LInkedIn und die ersten sichtbaren Informationen wie der Slogan sind deine digitale Visitenkarte. Halte diese Informationen also stets aktuell!

Tipp 2. Gib deine Studienabschlüsse und Berufserfahrungen an

Egal, ob dein Studium bereits abgeschlossen ist, du die Matura in der Tasche hast oder noch in der Ausbildung steckst: Gib auf deinem Profil auf LinkedIn stets an, welche Stationen du in deinem Leben bisher durchlaufen hast. Dieser Bereich ist das Pendant zum klassischen Lebenslauf. Wichtig dabei: Lasse nichts aus und trage alle relevanten Berufserfahrungen, Studienabschlüsse und Ausbildungen ein. 

Das gilt auch für deine Kenntnisse und Stärken: Gib diese ebenfalls an und lass sie bestenfalls von deinen Kontakten bestätigen. Das vermittelt Recruiter:innen einen guten Eindruck und zeigt, dass das, was du kannst, nicht einfach aus der Luft gegriffen ist.

Tipp 3. Sei aktiv auf LinkedIn

Der dritte Tipp klingt vielleicht unspektakulär, ist aber einer der wichtigsten überhaupt. Sei aktiv auf LinkedIn! Du weißt, wie soziale Netzwerke funktionieren – über Likes, Beiträge, Shares, Kommentare & Co. entsteht Interaktion. Das macht Facebook, Instagram, TikTok oder Twitch so erfolgreich. Gleiches gilt auch für ein Berufsnetzwerk.

Recruiter:innen suchen nicht nach leisen Kandidat:innen, auf deren Profil tote Hose herrscht. Verfasse Beiträge, kommentiere die Postings anderer Nutzer:innen und knüpfe Kontakte, damit dein Netzwerk wächst.

Du bist aktiv und wirst du von Recruiter:innen bei LinkedIn gefunden, weißt aber gar nicht so richtig, wohin mit dir in der Zukunft? Keine Sorge: Wir begleiten dich bei Schulmeister auf deinem Weg zum Traumjob. Ein breites Netzwerk an Unternehmen und spannende Karrierechancen im Finanzwesen sowie der Technik und IT wartet auf dich. Wir freuen uns darauf, mit dir gemeinsam die ersten Schritte deiner Karriere zu gehen. 

 

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Tipp 4. Präsentiere deine Referenzen

LinkedIn bietet dir die Möglichkeit, in deinem Profil Dokumente als PDF zu verlinken. Wenn du aus deinen Ausbildungen oder vorherigen Berufserfahrungen interessante Projekte oder Referenzen vorweisen kannst, lade diese dort hoch. So schreibst du und sprichst du nicht nur über das, was du kannst und dich auszeichnet imd du zeigst es auch.

Tipp 5. Prüfe und erweitere deine Interessen 

Ein Teil deines LinkedIn-Profils, der oftmals übersehen wird, ist der Bereich „Interessen“. Dort sammeln sich alle Unternehmensseiten, denen du auf der Plattform folgst. Diese sollten zu dir passen, zu dem, was du suchst und wofür du stehst.

Du kannst demnach strategisch vorgehen und bestimmten Seiten folgen und anderen, die nicht in diese Reihe passen, wieder entfolgen. So rundest du die positive Wirkung und den stimmigen Gesamteindruck deines Profils ab.

 

Unser Schulmeister Pro-Tipp für LinkedIn

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No-Gos: Das solltest du auf LinkedIn unbedingt vermeiden

3 Fehler auf LinkedIn

Nachdem du nun weißt, mit welchen LinkedIn-Tipps du mit dienem Profil attraktiver für Recruiter:innen wirst, zeigen wir dir auch die Fettnäpfchen, in die du auf keinen Fall treten solltest.

  1. Die erste Faustregel
    LinkedIn ist ein Berufsnetzwerk. Unseriöse und (zu) private Inhalte haben dort nichts verloren.
     
  2. Nummer Zwei
    Versende nicht einfach wahllos Kontaktanfragen an Personen, zu denen du keinerlei Verbindung hast. Gleiches gilt für das Verfassen von Beiträgen: Du hast gerade keine relevante Mitteilung zu machen? Dann verzichte lieber ganz darauf, denn: Niemand mag Spam.
     
  3. Das dritte No-Go auf LinkedIn
    Unklare Angaben und schwammige Formulierungen. Sei klar in der Beschreibung deiner Person und den Angaben zu deinem bisherigen Lebenslauf. Recruiter:innen legen Wert auf Transparenz, Ehrlichkeit und Klarheit.

Mehr über die Stolperfallen auf LinkedIn & Co kannst du hier nachlesen -> So wirkt sich Social Media auf deine Karriere aus.

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Unsere Personalberater:innen & Recruiting-Profis begleiten dich auf dem Weg zu deinem Traumjob

Hast du alle LinkedIn-Tipps befolgt und einen großen Bogen um die aufgestellten Fettnäpfchen gemacht? Dann dürfte der eine oder die andere Recruiter:in schon bald den Weg in deine Inbox finden. Wenn du dann nicht weißt, wofür du dich entscheiden sollst, begleiten wir dich gerne bei diesem Prozess.

Als führende Personalberatung sind wir in Österreich bestens vernetzt und seit 25 Jahren dabei und verstehen ganz genau, worauf es beim Berufsstart ankommt, damit du dich in deinem Traumjob verwirklichen kannst. Ob über LinkedIn oder unsere eigenen, umfangreichen Netzwerke, gemeinsam mit dir finden wir die perfekte Lösung für deinen Start ins Berufsleben:

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Häufige Fragen zu LinkedIn und Jobsuche

Wie werde ich auf LinkedIn von Recruiter:innen gefunden?

Recruiter:innen finden Kandidat:innen auf LinkedIn über Stichwörter, Skills und Berufserfahrungen im Profil. Ein vollständiges Profil mit klarer Beschreibung deiner Fähigkeiten erhöht deine Sichtbarkeit deutlich. Wenn du auf Job-Suche bist, kannst du das auch direkt bei deinem LinkedIn Profil ändern. Dann sehen alle Recruiter:innen, dass du bereit für ein Job Angebot bist. Du bist aktuell auf Jobsuche? Dann schau auch gerne auf unsere Jobbörse oder lade einfach als ersten Schritt deinen CV hoch

Wie wichtig ist LinkedIn für die Jobsuche?

LinkedIn gehört heute zu den wichtigsten Social Plattformen für die Jobsuche. Viele Recruiter:innen nutzen LinkedIn aktiv, um passende Kandidat:innen für einen Job zu finden und direkt anzusprechen. Dein Vorteil, so bekommst du Jobangebote, die vielleicht gar nicht ausgeschrieben sind. 

Was gehört in ein gutes LinkedIn-Profil?

Ein gutes LinkedIn-Profil enthält:

  • ein professionelles Profilbild und ein Hintergrundbild
  • eine klare Headline
  • eine Beschreibung deiner Fähigkeiten
  • relevante Berufserfahrungen
  • bestätigte Skills

Wie kann ich mein LinkedIn-Profil verbessern?

Du kannst dein LinkedIn-Profil verbessern, indem du es vollständig ausfüllst, regelmäßig aktualisierst, Beiträge kommentierst und dein Netzwerk ausbaust. 

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